Absolvent*in
Aleksandra Kotula
Projekttitel
Sensibler Umgang mit archäologischem Kunststoff – Bodenfunde der NS-Zeit aus dem Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim
Semester
Winter 2025/26
Abschluss
Diplom
Abteilung
Konservierung und RestaurierungBetreut von
Martina Griesser-Stermscheg

Projektbeschreibung
Im Zuge der archäologischen Ausgrabungen beim Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Oberösterreich, wurden in den Jahren 2001/2002 über 8.000 Bodenfunde geborgen, darunter zahlreiche Kunststoffobjekte aus dem ehemaligen Besitz von Opfern der NS-Verbrechen (1940-1944). Die Kunststoff-Bodenfunde, die größtenteils aus Cellulosenitrat (CN) bestehen, werden seit vielen Jahren in Polyethylen (PE)-Beuteln aufbewahrt. Die Klärung der Schadensursachen macht deutlich, dass im Umgang mit Kunststoff-Bodenfunden Wissenslücken bestehen und nur wenige Handlungsempfehlungen verfügbar sind. Eine Testreihe wird das Schadenspotential der Lagerung von CN in PE-Beuteln untersuchen und mit dem von alternativen Aufbewahrungssystemen vergleichen. Sachgerechte Umgangsstrategien werden entwickelt und in Form eines praxisorientierten Handouts zusammengefasst.
Werksangaben
Wissenschaftliche Abschlussarbeit; Bilder: Institut für Konservierung und Restaurierung, Universität für angewandte Kunst Wien; 02: Aleksandra Kotula, 01, 03, 04, 05: Christoph Schleßmann




Info
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