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Part of Angewandte Festival 2026

1. bis 4. Juli 2026

Oskar-Kokoschka-Platz 2, Ferstel-Trakt, 1010 Wien

EG, Lichthof B

Absolvent*in

Diletta Caregnato

Projekttitel

Heilig sei uns das Wasser! Overcoming the individual through aquatic embodiment

Semester

Sommer 2026

Abschluss

MA

Betreut von

Christian Höller, Yona Schreyer


        Foto der Abschlussarbeit »Heilig sei uns das Wasser! Overcoming the individual through aquatic embodiment« von Diletta Caregnato. Semester: Sommer 2026. Abteilung: Cross-Disciplinary Strategies. Werksangabe: Mixed-Media-Installation (Siebdruckfotografien auf Stoff; Texte und Bilder auf transparentem Papier) / Mixed-media installation (screen-printed photographs on fabric; text and images on transparent paper)

Bilder/images: © die Angewandte, 2026, Giorgio Flagranti, CC-BY-NC-ND-4.0 . Universität für angewandte Kunst Wien.

Projektbeschreibung

Das Projekt untersucht Ludwig Feuerbachs Ausruf in Das Wesen des Christentums (1841), „Heilig sei uns das Wasser!“, indem es seine materialistische Religionskritik anhand von zeitgenössischer Phänomenologie und feministischem New Materialism neu interpretiert. Inspiriert von Feuerbachs Vorstellung einer säkularen Religion (verstanden als re-ligare, d.h. der Wiederverbindung dessen, was fragmentiert wurde) entwirft die Arbeit ein relationales und ökologisches Verständnis von „em-bodiment“. Unter Bezug auf Astrida Neimanis’ Hydrofeminism und Maurice Merleau-Pontys Konzept der kreativen Rezeptivität sieht sie in Wasser, aus dem unsere Körper zu einem großen Teil bestehen, die Möglichkeit, in Beziehung mit dem Bereich des „Mehr-als-Menschlichen“ zu treten. Über transluzente Stoffe und transparentes Papier hinweg verschränken sich „bodies of water“ durch Fotografien, kollektiv verfasste Geschichten und literarische Quellen, die die Recherche inspiriert haben.

The project investigates Ludwig Feuerbach’s call in The Essence of Christianity (1841), “Heilig sei uns das Wasser!”, by reading his materialist critique of religion through contemporary phenomenology and feminist new materialism. Inspired by his vision of a secular religion (understood as re-ligare, reconnecting what has been fragmented), it articulates a relational and ecological understanding of embodiment. Through Astrida Neimanis’ Hydrofeminism and Maurice Merleau-Ponty’s concept of creative receptivity, the project explores the water our bodies are constituted of as a possibility for entering into relation with the more-than-human. Across translucent fabric and transparent pages, bodies of water become entangled through photographs, collectively written stories, and literature that inspired the research.

Werksangaben

Mixed-Media-Installation (Siebdruckfotografien auf Stoff; Texte und Bilder auf transparentem Papier) / Mixed-media installation (screen-printed photographs on fabric; text and images on transparent paper) Bilder/images: © die Angewandte, 2026, Giorgio Flagranti, CC-BY-NC-ND-4.0


        Foto der Abschlussarbeit »Heilig sei uns das Wasser! Overcoming the individual through aquatic embodiment« von Diletta Caregnato. Semester: Sommer 2026. Abteilung: Cross-Disciplinary Strategies. Werksangabe: Mixed-Media-Installation (Siebdruckfotografien auf Stoff; Texte und Bilder auf transparentem Papier) / Mixed-media installation (screen-printed photographs on fabric; text and images on transparent paper)

Bilder/images: © die Angewandte, 2026, Giorgio Flagranti, CC-BY-NC-ND-4.0 . Universität für angewandte Kunst Wien.

        Foto der Abschlussarbeit »Heilig sei uns das Wasser! Overcoming the individual through aquatic embodiment« von Diletta Caregnato. Semester: Sommer 2026. Abteilung: Cross-Disciplinary Strategies. Werksangabe: Mixed-Media-Installation (Siebdruckfotografien auf Stoff; Texte und Bilder auf transparentem Papier) / Mixed-media installation (screen-printed photographs on fabric; text and images on transparent paper)

Bilder/images: © die Angewandte, 2026, Giorgio Flagranti, CC-BY-NC-ND-4.0 . Universität für angewandte Kunst Wien.

Info

Aus datenschutzrechtlichen und organisatorischen Gründen ist es uns nicht möglich Kontakte zu den einzelnen Absolvent*innen zu vermitteln.

Weiterführende Informations- und Recherchemöglichkeiten zu diesem und weiteren Projekten bietet Angewandte Repositorium, das digitale Langzeitarchiv der Angewandten.

Anfragen zur Verwendung des Bildmaterials sind an die Abteilung Presse & Kommunikation zu richten.